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HANS „Jürgen“ LIBISELLER

Adele LIBISELLER

geborene SYKORA

KINDER

26.08.1965 Christian LIBISELLER

03.07.1961 Hans Jürgen LIBISELLER

EHEPARTNER

14.08.1934 - 08.02.2011Johann Georg LIBISELLER

FRIEDHOF STREBERSDORF

Anton-Haberzeth-Gasse 6, 1210 Wien

Bestattungsdatum: 20.09.2012

Gruppe: 6 / Reihe: 8 / Nummer: 34

ELTERN

1899 - 11.03.1969 Mutter Marie SYKORA (70 Jahre) (geborene Hofschneider)

Vater Josef SYKORA

GESCHWISTER

Elfriede KUBARTH 29.08.1940

Hildegard POISL.  25.07.1922 - 22.12.2005

Waltraud GÖLTINGER

Franz GÖLTINGER

Maria NUSSDORFER

Magarete SYKORA

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Adele und Johann Libiseller

Maria und Ludwig Nussdorfer
Elfriede und Günter Kubarth
Waltraud Wally Göltinger

Maria „Mizzi“ (Schwester) und Ludwig NUSSDORFER

(Bild von 25.4.1967)

Elfriede „Elfi“ (Schwester) und Günther KUBARTH

(Bild von 12.9.1969)

Waltraud „Wally" (Schwester) GÖLTINGER  

(Bild von 27.6.1970)

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PERSONALAUSWEIS ADELE LIBISELLER

Personalausweis Nr. 461191 Adele Sykora Österreich  (Bild von 11.12.1959)

Bild ADELE

Adele „Deli“ LIBISELLER (Mama)

mit Hans Jörg „Jürgi“ (Sohn)

Bild 2 ADELE

Adele „Deli“ LIBISELLER (Mama)

mit Christian (Sohn) und Hans Jörg „Jürgi“ (Sohn)

Bild 3 ADELE

Adele „Deli“ LIBISELLER (Mama), Elfriede KUBARTH (Schwester), Hilda POISL (Schwester),

Hans Jörg „Jürgi“ (Sohn) und Martina KUBARTH

ADELE LIBISELLER (geborene Sykora)

geboren am 8.September 1939 in Wien, Österreich.



Der  2. Weltkrieg von 1939 bis 1945 war der zweite global geführte  Krieg sämtlicher Großmächte des 20. Jahrhunderts und stellt den größten militärischen Konflikt in der Geschichte der Menschheit dar. Der Zweite Weltkrieg begann in Europa mit dem deutschen Überfall auf Polen am 1.September 1939. Der siebenjährigen NS-Herrschaft in Österreich folgte die zehnjährige Besatzungszeit, bis das Land 1955 mit dem Österreichischen Staatsvertrag und dem Abzug der  allierten Truppen (sowjetische, US-amerikanische, britische und französische) seine staatliche Anerkennung fand.  


Geboren am 8.9.1939 mitten im Krieg, NS Herrschaft und Besetzung durch die Allierten bis ins Jahr 1955. Mutter hat nie viel vom Krieg erzählt, außer das sie wenig zum essen hatten und immer wieder Angst gehabt haben. Sie arbeitete dann in einer Wäscherei als Hilfskraft.


1960 lernte Sie Johann Georg Libiseller (Trompeter bei den NÖ. Tonküstlern) der eigentlich auf „Hans Jörg“ hörte kennen und zu lieben. So kam Ihr erster Sohn zur Welt und wie es so üblich war bekam dieser den Vornamen des Vaters, da Adele dachte er heist “Hans Jörg“.  Somit war Hans Jörg Sykora (Jürgi) am 3.7.1961 unehelich geboren worden.


Am 25. Oktober 1962 heirateten Sie am Standesamt in Wien Inner Stadt - Mariahilf ohne grosser Feier und vieler Gäste. Somit wurde ihr erster unehelicher Sohn Hans Jörg Sykora zum ehelichen Hans-Jörg Libiseller (Jürgi). Am 26. August  1965 kam dann Ihr zweiter Sohn Christian Libiseller zur Welt.


Sie war Mutter und Hausfrau bis 1976 da Ihr Mann nicht wollte das Sie arbeiten ging, doch Sie setzte sich durch und begann als Teilzeitkraft bei Ilse Moden in Wien 22, Donauzentrum wo Sie ihre Mode ausleben konnte. Später arbeitete Sie bis zu Ihrer Pensionierung 1989 beim Springer Verlag in Wien, viele Bücher ...



verstorben
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Sie liebte es zu verreisen und da Ihr Mann keine Lust hatte (wegen seiner Krankheit „Bechterew“) nutze Sie jede Gelegenheit mit Ihren Söhnen Christian und Jürgi  auf Urlaub in andere Länder zu fahren.


Ihre erste Reise ging nach Spanien, Costa del la Luz, Bungalow, selbst Verpflegung… Somit gingen Mama und Sohn Jürgi immer auswärts Essen und Mama Adele bestellte sich nie etwas eigenes zum trinken, wollte immer nur einen Schluck von Jürgi, aber der wollte das gar nicht. Somit meinte Jürgi Sie solle sich doch einmal einen eigenen Schluck beim Kellner bestellen.


Natürlich Italien Bibione durfte auch nicht fehlen und der Christkindesmarkt in Nürnberg hatte Ihr auch sehr gut gefallen. Dann gab es auf einmal die weiten Reisen nach Amerika, das war es was Ihr Mann immer versprochen hatte mit Ihr zu Unternehmen. Ob Florida (Orlando, Miami, die vielen Freizeitparks) Sie machte alles mit und hatte reichlich Spaß daran. In Hawaii war es Ihr zu heiß und in Californien fühlte Sie sich wohl, als Sie in Las Vegas am Automaten spielt und 1.000 Dollar gewann war Ihre Freude grenzenlos… In New York im 108. Stock im World Trade Center oder auf der Liberty „Freiheitstatue“ stand und als Sie Ihren ersten eigenen Fotoapparat in Manhatten kaufte… das waren Ihre schönsten Erlebnisse.


Dann kam Ihr Enkerl Stefan Libiseller (Sohn von Christian Libiseller) auf die Welt, daß war Ihr alles auf dieser Welt. Sie schaute Tagelang auf Ihn, entlastete Ihren Sohn und Ihre Schwiegertochter Dagmar sehr damit. Somit vereiste Sie ab jetzt mit Ihren Enkel und besuchte mit Ihn Ägypten, Mauritius, Thailand und noch vieles mehr …


Legendär waren Ihre auch Kochkünste die Tiroler Schlipfkrapfen, die Tiroler Knödel, das Reisfleisch und Ihre Wiener Schnitzel, Ihre Salate mit viel, viel Knoblauch ...


Alters Diabetes stellt sich ein und Sie mußt aufpassen was Sie eseen darf, täglich Insulin spritzen, aber der Schock kam als Ihr Mann einen Herzinfakt beim gemeinsamen Besuch in einem Wiener Kaffeehauses hatte und danach einen der besten Herzschrittmacher bekam.


Als der Arzt bei Ihr Lungenkrebs diagnostizierte brach für Sie eine Welt zusammen, Chemotherapie und Haarausfall, das waren die schrecklichsten Dinge für Sie, Sie hatte doch vor Jahren schon das Rauchen aufgegeben. Nachdem alles Überstanden war und Sie alle 3 Monate zur Untersuchung musste hatte Sie immer große Hoffnungen.


Dann starb Ihr Mann überraschend, das war der nächste Schock in Ihrem Leben, auch wenn Sie in den letzten Jahren nicht immer einer Meinung waren, daß auch oft laut ausgetragen haben, jetzt war eine Leere in Ihrem Leben da, ein endlos großer Verlust, mit Traurigkeit die nur der versteht, der seinen Lebenspartner verliert.


Der letzte Weg war der schwerste, der Krebs kam wieder und die Ärzte gaben Ihre keine Hoffnung mehr… das war schwer, Sie wollte doch obwohl schon Bettlägerig noch nach Malaysien zu den Eltern Ihrer neuen Schwigertochter Sylvia zu reisen, die Sie so sehr geliebt hat.


Die Tage der Plege bei Ihr zu Hause durch Sylvia und Jürgi, wo die Heimpflege einmal in der Woche kam zur Unterstützung… begleitet auf den letzten Weg… die Caritas so bemüht, liebevoll, eine Ärztin die immer ansprechbar und da war … aber doch die letzte Reise.


Nachdem Zuhause die Pflege nicht mehr möglich war, wurde Sie mit der Rettung ins Krankenhaus SMZO gebracht, worauf sie dann ins Caritas Hospitz Wien-Landstrasse verlegt wurde, um die letzten Tage, Stunden unter Aufsicht, schmerzfrei zu sein.


10.September 2012 - Mama Adele verlies uns in den Armen von Christian, der gerade auf Besuch bei Ihr war …


Ach ja Sylvia hatte gerade an diesem  Tag Ihren ersten Deutschkurs in der Deutsch Akademie am Karlsplatz … und Sie sagt heute noch liebevoll Mama Adele, wenn Sie an Sie denkt oder von Ihr spricht …


DANKE MAMA ADELE

DEINE SÖHNE, DEINE SCHWIEGERTÖCHTER, DEIN ENKEL












Adele „Deli“ LIBISELLER (Mama)  mit Mirl BRUNNER (Schwester v. Mann)

Bild 4 ADELE

Brief von Maria Sykora an Ihre Tochter

Wien, am 20.06.1967


Liebe Deli

Neues gibt es vorderhand, nichts mit meinen Krank ist einstweilen gibts nichts neues. Mein Wille ist stärker, warten wir ab, bin im Herbst, leider bin ich nicht mehr siebzehn, das Alter hilft viel mit. Auf das mühsam alle Menschengefaßt ob jung oder alt. Daher seid alle brav und schaut auf Eure Familie, dann wird alles von selbst klappen. Elfi und Günther sind auch schon so weit bis Ende August werde sie Ort und Stelle sein, das kostet alles Nerven. Hilda und Albert führten mich am 11.VI aus und führten mich in Stefanskeller und Opi war auch mich um 9 Uhr war ich schon wieder zuhause beim fernsehen und geht das tägliche weiter.  Lasse mir die Mama schön Grüßen soll wieder einmal nach Wien kommen es ist schon fällig Papa auch. Viele Grüße von der Wienermutti. Grüße von allen meinen Kindern und Enkerl.


Meine lieben Kinder !

Grüße euch recht Herzlich und danke für die schöne Karte das freut mich sehr das Ihr mich auch nicht vergessen tut. Was ist mit Christian los, ist es schon besser mit Ihm, gut das du bei der Mama bist da weis ich das du gute Hilfe hast, Was du mit Christian bei einen Arzt und was spricht er, ist etwas arges bitte schreib es mir ich möchte es gerne wissen, ist er sehr krank vielleicht hat er kaltes Wasser getrunken. Schön das Ihr mit dem essen nicht nachläßt gib im viel Busserl für mich und soll bald gesund werden was noch 100000 Busserl

Klein Jürgerl frag im ob er an mich oder Robert denkt. Ich wünsche Euch das ihr all euch gut erholt habt und recht braun seid. Was macht mein großer Jürgen was macht die gmade Wiesen.  Bei der Mama und Papa ist es halt doch am besten mein lieben Jürgen wünsche eine recht gute Erholung und deiner Frau das Sie auf achtzig rauf kommt. Und Grüß mir Eure Eltern und die Kinder aus Wien Mama.

brief

Gus Backus (Donald Edgar Backus)

Heut’ kommen d’Engerln auf Urlaub nach Wien (1961) 

Johann Georg Libiseller

14.08.1934 - 08.02.2011

Ehemann

STAMMBAUM

Adele Libiseller

08.09.1939 -10.09.2012

Hans Jörg Libiseller

03.07.1961

Sohn

Christian Libiseller

26.08.1965

Sohn

Maria Sykora (geborene Hofschneider)

1899 - 11.03.1969

Mutter

Josef Sykora

Vater (Geschieden)

Stefan Libiseller

Enkelsohn 05.08.1994

verstorben
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Efriede Kubarth

Schwester - 29.08.1940

Maria Nussdorfer

Schwester

Waltraud Göltinger

Schwester

Hilda Poisl

Schwester - 25.07.1922 - 22.12.2005

Franz Göltinger

Bruder

Margarete Sykora

Schwester

verstorben
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verstorben

Geschwister

Dagmar Libiseller

20.01.1965

Schwiegertochter

Sylvia Gihang

14.12.1980

Schwiegertochter

Verheiratet seit: 2012

Mag. Susanne Libiseller

22.05.1969

Ex-Schwiegertochter

Verheiratet: 2000 -2012

Michaela Libiseller

19.06.1963

Ex-Schwiegertochter

Verheiratett: 1985 - 1999

Eltern