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HANS „Jürgen“ LIBISELLER

Kreszentia Magometschnigg
Brunner Johann vlg. Etschberger 1888-1972 Lavant, Osttirol
Trompete
Unknown

KINDER

26.08.1965 Christian LIBISELLER

03.07.1961 Hans Jürgen LIBISELLER

12.12.1959 Engelbert PIRKL

23.03.1959 Martin PICHLER

20.03.1956 Diethard BAUMGARTNER

EHEPARTNER

08.09.1939 - 10.09.2012 Adele LIBISELLER (geborene Sykora)

Johann Georg LIBISELLER

"Hans Jörg"

FRIEDHOF STREBERSDORF

Anton-Haberzeth-Gasse 6, 1210 Wien

ELTERN

02.09.2015 - 25.11.1991  Mutter Kreszensia MAGOMETSCHNIGG (geborene Libiseller)

29.09.1888 - 31.07.1972  Vater Johann BRUNNER

08.02.1913 - 16.02.2001  Stiefvater Anton MAGOMETSCHNIGG

Bestattungsdatum: 17.02.2011

Gruppe: 6 / Reihe: 8 / Nummer: 34

GESCHWISTER

Anton MAGOMETSCHNIGG

Krista MAGOMETSCHNIGG

Heinz MAGOMETSCHNIGG Dr.

Ernst MAGOMETSCHNIGG Dr.

Gert MAGOMETSCHNIGG


Tresel BRUNNER

Mirl BRUNNER

Angela FINK

Karolina TABERNIGG

verstorben
verstorben
verstorben
verstorben
verstorben

Eintritt ins Orchester am 1. April 1957

Jubiläum:  25 Jahre  am 1. April 1982

PENSIONIERUNG am 1.Juni 1984

Lieber Herr Libiseller !


Durch die Dienst-Einteilung hatte es in sich irgendwie so ergeben, dass mir nicht bewusst wurde, wann genau Sie die letzten Male mit mir musizieren - deswegen schreibe ich heute diesen Brief.


Ich bedaure sehr, dass Sie uns aus gesundheitlichen Gründen schon verlassen mussten und kann nur hoffen, daß Ihr Leiden in Zukunft stationär bleibt und Sie vielleicht dadurch, dass Sie den Musiker - Stress nicht mehr ständig ausgesetzt sind, sogar eine Erleichterung und Besserung verspüren.


Persönlich bedaure ich Ihren Abgang auch deshalb, da Sie am Podium, bei aller augenscheinlichen „Unauffälligkeit“, immer „da“ waren! Auch eine 2.Trompete kann durchaus, wenn sie fehlt, oder unpräzise und unsauber einsetzt, dem Kunstwerk Schaden zufügen, - schon bei den für die Trompete scheinbar „harmlosen“ klassischen Symphonien, - und das war, meiner Erinnerung nach, niemals bei Ihnen der Fall.


Dafür möchte ich Ihnen noch ganz herzlich Danken und für die Zukunft alles Gute wünschen !








MILTIADES CARIDIS

17-9-84

Ihr Miltiades Caridis

brief

Johann und Adele Libiseller

FRIEDHOF ANNABICHL

nehmen wir also den Abschied von Dir,…Hansjörg… nicht als ein Ende, sondern begreifen wir ihn als Auftrag, Dich in unseren Herzen zu bewahren und Dein Bild immer wieder zu beschwören …. und schauen wir jetzt gemeinsam noch einmal zurück auf Dein Leben.


Alles hat seine Stunde und für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit: …..eine Zeit zum Gebären / und eine Zeit zum Sterben….


Die Eckdaten scheinen zunächst unauffällig : geboren am 14. August 1934 in Greifenburg, einem kleinen Ort im Kärntner Grenzgebiet zu Osttirol.


Aber schon der zweite .. etwas schärfere Blick macht deutlich, dass hier die Dinge anders liegen als sonst…. es scheint, dass die Existenz dieses neugeborenen Kindes Hansjörg gewichtiger aber auch schwerer werden wird als gewöhnlich, denn wie die Schwangerschaft, war auch die Geburt ungeplant und trat unerwartet, unvermittelt und plötzlich ein. Die Mutter war gerade außer Haus… auf einem Spaziergang in einem nahegelegenen Ort… nichts ahnend und völlig unbekümmert, als plötzlich die Wehen einsetzten.


Entbunden wurde Hansjörg dann im nahen Krankenhaus…..und die Beiden … Mutter und Kind kehrten dann auf den elterlichen Hof zurück…… zurück in ein schwieriges Umfeld .. in eine Situation der äußeren Stille zwar… bei gleichzeitig aber schrill schreiender und tosender innerer Unruhe ….. ein Produkt unausgesprochener Worte….. über die ganz dicht der große alles umfassende Mantel des Schweigens ausgebreitet wurde …….


…… Alles hat seine Stunde…. Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit:  eine Zeit zum Gebären / und eine Zeit zum Sterben, / eine Zeit zum Pflanzen / und eine Zeit zum Abernten eine Zeit zum Töten / und eine Zeit zum Heilen, / eine Zeit zum Niederreißen / und eine Zeit zum Bauen, eine Zeit zum Weinen / und eine Zeit zum Lachen, / eine Zeit für die Klage / und eine Zeit für den Tanz; …….

…. …. und schon hätte jeden und  und  … und zu einem Menschen gemacht …..


Zu einem großen universalen Lebenskritiker vielleicht… zu einem Draufgänger oder zu einem Zauderer… zu einem Hassenden, oder zu einem Widerspenstigen gar , oder zu einem belanglosen- ….. oder vielleicht sogar zu einem insgesamt fragwürdigen Menschen …..nicht so Hansjörg …..dieser entwickelte sich prächtig, ….


….Alles hat seine Stunde. Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit: eine Zeit zum Steinewerfen / und eine Zeit zum Steine sammeln, / eine Zeit zum Umarmen / und eine Zeit, die Umarmung zu lösen, eine Zeit zum Suchen / und eine Zeit zum Verlieren…


… aufgewachsen ist er am Etschberg und hat dort bis zu seinem 12. Lebensjahr gelebt.

Und es hat ihn stärker gemacht …..die große Herausforderung … und widerstandsfähiger und unangreifbar für alle Unbill, die er in seiner Zukunft noch zu ertragen haben würde …. und die große Herausforderung hat seine äußeren und inneren Antennen geschärft und seine Sensibilität und Empfindungsfähigkeit zu seinen zentralen Instrumenten gegenseitiger Auseinandersetzung gemacht.


Und so war die Schwere seiner ersten Zeit in Wahrheit die Mutter seiner unglaublichen Empathie jeglichem Leben gegenüber … und hat so sein Fürsorge verhalten begründet und lebenslang aufrecht erhalten.


Alles hat seine Stunde… Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit: eine Zeit zum Behalten / und eine Zeit zum Wegwerfen,  eine Zeit zum Zerreißen / und eine Zeit zum Zusammennähen, / eine Zeit zum Lieben / und eine Zeit zum Hassen, /

eine Zeit für den Krieg / und eine Zeit für den Frieden.


Die Volksschule hat er in Nikolsdorf absolviert und ….mit der Heirat der Mutter ist er dann nach Klagenfurt übersiedelt und ….ab 1946 in die Steiermark, wo er die Landwirtschaftsschule besuchte und mit der Matura abschloss … ab 1957 … mit 23 Jahren folgte er dann definitiv seiner eigentlichen Bestimmung  und Vorsehung……

denn tief im Inneren wußte er es ja.


Das Talent hatte er vom Vater geerbt ….dieser spielte Harmonium …. und das Talent zeigte sich früh ….. Bereits mit 7 Jahren machte er erste musikalische Gehversuche auf dem Horn seines Onkels Heinz ….auf diesem Instrument hat er ganz wild „herumgefeangt“ .....wie seine Schwestern das nannten….. Katzenmusik ….…aber alle hat er sie Lügen gestraft, denn bereits …mit 13 Jahren war er vollwertiges Mitglied der Blasmusik in Nikolsdorf  .... dazu hat er sich von einem Nachbarn zum schier unglaublichen Preis von 50 Schilling ein Horn gekauft !!!! – welche Untat!! kommentierten seine Verwandten …. so viel Geld!!  für diese Spielerei??..... und sie haben ihm das Unverständnis aller Familienmitglieder drastisch vor Augen geführt. Zu Unrecht natürlich, durfte er denn zu dieser Zeit erstmals auch schon Solo spielen … am Flügelhorn ….naturgemäß bei Beerdigungen ……


In Dölsach hat er in dieser Zeit einen sehr guten Trompeten-Lehrer gefunden. Einen, der ihn auf seine spätere Rolle als professioneller Musiker vorbereiten sollte …..und der ihn auch tatsächlich eingestimmt hat auf das große klassische Repertoire …… das noch folgen würde…… Nebenbei gab es für ihn aber auch die geliebte Unterhaltungsmusik …. die hat er sehr gerne gespielt ….und wie er eben war, hat er absolut jeden Musikjob angenommen, auch wenn es kein Geld dafür gab, …..  Geld war ihm ohnehin völlig egal, Hauptsache er konnte spielen ….. die Musik selbst war sein Lebenszweck ….. nichts sonst.


Während des Studiums in Wien sollte sich seine hohe Qualität dann schon früh unter Beweis stellen…..bei einem Vorspielen bei den Niederösterr. Tonkünstlern …..Da hat er alle Mitbewerber aus dem Feldgeschlagen und wurde in dieses erstklassige Orchester als ordentliches Mitglied aufgenommen – man sagt, es sei die Schönheit des von ihm erzeugten Tones gewesen, die zu seiner Aufnahme führte ….. ein warmer, ein melancholischer Ton, ein Ton der bewegt und verführt und Schauer erzeugt, als wäre er aus Tränen gemacht… aus Tränen weinender Liebender vielleicht..!!!! …..


Bis zu seiner Pensionierung ist  er dem Orchester treu geblieben und hat .... höchst erfolgreich mit den Musikerkollegen  Reisen in alle Welt unternommen und die österreichische Musik ….. auf die wir so stolz sind (Mozart, Richard Strauss, Schubert, Mahler und wie sie alle heißen) überall bekannt- und beliebt gemacht.


Kachelet 4 …… menschliches Glück - ohne Besitz.....Ich vollbrachte meine großen Taten: Ich baute mir Häuser, / ich pflanzte Weinberge.  Ich legte mir Gärten und Parks an, / darin pflanzte ich alle Arten von Bäumen.  Ich legte Wasserbecken an, / um aus ihnen den sprossenden Baumbestand zu bewässern. Ich kaufte Sklaven und Sklavinnen, / obwohl ich schon hausgeborene Sklaven besaß. Auch Vieh besaß ich in großer Zahl, Rinder, Schafe, Ziegen, / mehr als alle meine Vorgängerin Jerusalem.  


Ich hortete auch Silber und Gold / und, als meinen persönlichen Schatz, Könige und ihre Provinzen. Ich besorgte mir Sänger und Sängerinnen / und die Lust jedes Menschen: einen großen Harem. Doch dann dachte ich nach über alle meine Taten, die meine Hände vollbracht hatten, und über den Besitz, für den ich mich bei diesem Tun angestrengt hatte. …..Das Ergebnis: Das ist alles Windhauch und Luftgespinst. Es ergibt keinen Vorteil unter der Sonne.


...die Musik hat Ihn mir sehr verbunden ...

wir haben viel diskutiert ….. über Musikrichtungen und Musikströmungen, über Komponisten und Kompositionen, über groß eund weniger große Musiker …. besonders aber über den Stellenwert des Künstlers an sich und über dessen Freiheit …..

er selbst fühlte sich dabei auch als großer Kämpfer für die Freiheit und ich werde die Geschichte über Beethoven, Goethe und den Adel nicht vergessen, die er mir …sehr authentisch betroffen ….. erzählt hat.


1812 traf Beethoven im böhmischen Bad Teplitz mit dem tief verehrten Goethe zusammen. Bei einem gemeinsamen Spaziergang trafen sie auf den Hofstaat der Kaiserin, der ihnen entgegen kam, ganz gegen die allgemeinen Sitten wich Beethoven nicht aus sondern zerteilte den Hofstaat der Kaiserin mit grimmiger Miene indem er mitten durch die Gruppe hindurch schritt. Goethe hingegen trat artig zur Seite und grüßte die Adeligen höflich vom Wegrand her.  


«Die Hofluft behagt ihm zu sehr»,schrieb Beethoven darüber an seinen Musikverleger, «mehr, als es einem Dichter ziemt.» und 1806 hatte er seinen Gönner Fürst Lichnowski belehrt: «Was Sie sind, sind Sie durch Zufall und Geburt. Was ich bin, bin ich durch mich.»


für Hansjörg  17.02.2011 Strebersdorf bei Wien

Hilfsbereit und großzügig ware er. Spontan hat er mir seine eigene Trompete zum Üben gegeben, als ich ihm eröffnet hatte, dass ich auch Trompete spielen lernen will……und er war verständnisvoll .... für fast Alles hatte er Zuspruch …. und er war liebevoll…

so habe ich am Anfang meines Studiumseine zeitlang  bei den Libiseller’s in der kleinen Gemeindewohnung gewohnt……….


Wir waren dann oft in Stammersdorf beim Heurigen gemeinsam mit der Familie der Schwägerin und mit allen Kindern und es war immer sehr sehr lustig und schön.


Unvergeßlich sind mir auch die Sonntag-Nachmittagskonzerte  seines Orchesters im Musikverein- und die Nachklänge dann beim Heurigen oder in einem gepflegten Beisl

mit seinen profesionellen Musikerkollegen sprechen zu dürfen und scherzen und lustig sein und mehrere Biere oder Weine trinken und fidel dann nach Hause wanken …das war schon wirklich etwas – das hat mich jedesmal enorm beeindruckt ….. ich habe mich dann selbst wie ein Musiker gefühlt und war überglücklich ……


Kachelet 6, ….  Die Nutzlosigkeit des Reichtums Wer das Geld liebt, / bekommt vom Geld nie genug; wer den Luxus liebt, / hat nie genug Einnahmen…..Mehrt sich das Vermögen, / so mehren sich auch die, die es verzehren. Was für ein Erfolg bleibt dem Besitzer? / Seine Augen dürfen zusehen.  Süß ist der Schlaf des Arbeiters, /….. ob er wenig oder viel zu essen hat. … Dem Reichen raubt sein voller Bauch /die Ruhe des Schlafs.  


wie war er noch ?- der Hansjörg ?? emphatisch …..und sehr bescheiden …. ja, das war er ….. nie hat er sich in den Vordergrund gespielt ….. nie wollte er etwa am Ende von

hilfsbereit und großzügig war er ….


Und er war sehr humorvoll …… seine Witze waren legendär…. niemals haben sie lachen ausgelöst zu Lasten Jemandes, immer folgten sie dem internistischen Gesetz des wahren Humors, der die Stimmung  aus sich selbst gebiert und nicht auf Kosten Anderer……

ehrlich  und sehr pflichtbewußt undverläßlich war er ….. und ein Familienmensch … vielleicht weil die eigenen undurchschaubaren Familienverhältnisse ihn sehr belastet haben – und er sich zeitlebens nirgends richtig zugehörig fühlte……


Zudem war er ein feiner Mensch…….traditionsbewußt – und bestrebt, immer alles richtig zu machen ….. solcherart war er sehr streng zu sich selbst ….für uns …. seine Geschwister, war er immer der große,  der fantastische, der beschützende Bruder. Der, den wir beneideten… ist er denn viel herumgekommen …. und hat er ja auch viel davon erzählt - das waren dann phantastische Ausflüge in die Welt der Großen, der Schillernden der Aufregenden und der …für uns jedenfalls Unerreichbaren……damit gerierte er sich als das Personifizierte Neue. So haben wir mit ihm unser erstes Cola getrunken – und die erste Banane gegessen, die erste Ananas und die erste Kiwi ……


Kohelet 1,  Kapitel 4 …..Eine Generation geht, eine andere kommt – dem gegenüber steht die Erde in Ewigkeit.


Und mutig war er …. (1954) mit 20 Jahren ist er nach Innsbruck gefahren mit der Blaskapelle, um zum 50 jährigen Jubiläum des Tiroler Bauernbundes zu spielen - …… Im Korridorzug, der damals zw. Lienz und Innsbruck verkehrte …..wurden die Pässe kontrolliert - und da er zu diesem Zeitpunkt noch keinen eigenen Ausweis hatte, hat er flux den Ausweis eines Freundes benutzt …. in der Hoffnung, die Beamten würden Ihn in seiner Tracht …. mit großem Hut und gut geschmückt nicht wirklich erkennen –

so war`s dann auch tatsächlich …


Seinen Schutzengel, der die von seinem Mut getriebenen Lumpereien zu neutralisieren hatte, hat er oft und sehr intensiv herausgefordert…Irgendwie dürfte dieser ihn aber doch sehr gemocht haben…. ansonsten er das eine oder andere Unheil wohl nicht heil überstanden hätte zB jenes:….HJ mußte viel hüten(hieten) - viele Jahre wie die Line auch

Eines Tages sind im Wiesengartl die Pferde ausgebrochen und im Galopp nach Hause gestoben - und dabei direkt auf ihn zugerast - er hat sich dann (ein Ausweichen war nicht mehr möglich) einfach niedergeduckt und die Pferde sind über ihn hinweg gerast ….. ohne ihn zu verletzen…..


Ein anderes Mal ist er mit dem Nachbarbub verbotenerweise zwischen Stadel und Futterhaus mit dem Schlitten hinunter gerast …. auf den Sauran zu und weiter den kurzen Weg entlang hinunter zum Reitlstand…. Dort, beim Umfahren des Felsbrockens ist der Schlitten dann gestürzt und zerkracht und Hansjörg ist leblos liegen geblieben…… Den Nachbarbub hat`s nichtso arg erwischt … und ist er so schnell er konnte ins Haus zurückgelaufen und hat laut geschrien:.... kemmt`s schnell, kemmt`sschnell…. da HJ wird unten hin!!!!

Eines Menschen Heimat ist auf keiner Landkarte zu finden, nur in den Herzen der Menschen, die ihn lieben [Margot Bickel]


Die Bedingtheit des Menschen: Was krumm ist, kann man nicht gerade biegen; / was nicht da ist, kann man nicht zählen.


Materielle Wünsche hatte er keine außer vielleicht ein Stück Heimat – ein wenig Grund und Boden....  das Wiesengartl hätte er bekommen sollen, wie die Mutter ihr Erbe aufgeteilt hat .... die Grundverkehrsbehörde hat allerdings den Antrag auf Zuerkennung als Landwirtschaft abgelehnt, weil sie davon ausgegangen ist, er HJ würde niemals seinen Beruf als Musiker aufgeben und Bauer sein wollen.... diese Entscheidung hat Ihn sehr gestört und hat ihm sein Nikolsdorf sehr verleidet.


Besonders wichtig waren ihm der Frieden mit Allen …. und …..

gutes Essen (Schweinsbraten,Schlipfkrapfen)  und Wein (Brünnerstrassler) - der Wein ist mein Leben hat er gerne gesagt .... und er hat ihn bis zum Schluß gern getrunken…….wie er mir sogar am Sterbebett gesagt hat.


Nicht den Schnellen gehört im Wettlauf der Sieg, / nicht den Tapferen der Sieg im Kampf, / auch nicht den Gebildeten die Nahrung, / auch nicht den Klugen der Reichtum, / auch nicht den Könnern der Beifall, / sondern jeden treffen Zufall und Zeit.


Hansjörg`s Lieblingsmusiker waren:

Gustav Mahler Haydn Schubert ….. und zuletzt die Blasmusik – vor allem Märsche… die hat er auswendig gelernt und beim Spazierengehen alle Stimmen aus dem Gedächtnis vor sich her gepfiffen…


Hansjörg liebte Mahler, aber welchem Musiker gleicht er selbst??

ich denke es ist Schubert …. wegen der Schönheit und Reinheit seiner Gedanken wegen der Wahrhaftigkeit seiner Gefühle wegen der Fülle seiner Ideen und Gedankenlinien wegen der Schlichtheit seiner selbstgewählten Lebensform

und vor allem wegen seines so großen und treuen Herzens …..


Heinrich Magometschnigg

von Primar Univ.-Prof. Dr. med. Heinrich Magometschnigg

studierte 1974 bis 1980 an der Universät Wien Medizin

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BRUDER mütterlicherseits

verstorben
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0031 (mit seinem Vater Johann Brunner)
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VATER

BERUF

TRAUERREDE

MUTTER

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